Bin ich neurodivergent ?

Merkmale für Neurodivergenz,

Hochbegabung, Autismus

Bin ich neurodivergent ?    Merkmale für Neurodivergenz, Hochbegabung, Autismus

Es gibt nicht den oder die typischen neurodivergenten -hochbegabten- hochsensitiven-autistischen  Menschen.

Wir Menschen sind alle sehr unterschiedlich und genauso gibt es Unterschiede und eine  große bunte Vielfalt unter den neurodivergenten Persönlichkeiten.


Es finden sich viele Gemeinsamkeiten und übereinstimmende Merkmale sowie  ähnliche Lebensläufe.


Desweiteren findet man im Leben, im Denken, Fühlen und Verhalten neurodivergenter Menschen immer wieder scheinbare Wiedersprüche /Überschneidungen  /überlappende Merkmale, die nicht immer eindeutig Hochbegabung, Autismus oder ADHS zuzuordnen sind und Doppeldiagnosen sind häufig.


Ebenso kann (mitunter jahrelanges) "Masking" vieles verschleiern.


Zu diesen Themen gibt es auch Podcastfolgen und Blogbeiträge.


Überschneidungen bei Neurodivergenzen sind häufig


Nichstdestotrotz kann Dir die nachfolgende Auflistung einiger Merkmale vielleicht dabei helfen, Dir selber weiter auf die Spur zu kommen und es ist möglicherweise ein erster Schritt, Dich intensiver mit Dir und Deinem Sein zu beschäftigen und ganz bewusst auseinanderzusetzen.



Ich begleite Dich sehr gerne in unseren Psychotherapie & Coaching-Sitzungen, wenn Du Dich selber besser kennen- und verstehen lernen möchtest.




Empfindungen, Denk- und Verhaltensweisen von neurodivergenten Menschen

-Hochbegabung-Autismus-AuDHS


Praxis Martina Wilke Zeitraum Neurodivergenz

Erkennst Du Dich wieder ?


Andere (zumeist neurotypische Menschen) halten Dich für ruhig, zurückhaltend, schüchtern, introvertiert. Mit anderen neurodivergenten Menschen kannst Du richtig aufdrehen, bist gesellig, redselig, aufgeschlossen, extravertiert etc.

Du hast vielleicht schon immer das Gefühl gehabt, anders zu sein und bekamst/bekommst auch diese Rückmeldung aus Deinem Umfeld.

Du bist (umgeschulte/r) Linkshänder/in.

Du fühlst Dich fremd in dieser Welt – wie von einem anderen Stern.

Du fühlst Dich oft unverstanden und verstehst Dich manchmal selber nicht.

Stellst Du Dir die Frage „Wer bin ich eigentlich?“

Du hast Dich für Themen interessiert und tust es noch, mit denen andere gar nichts anfangen konnten/können.

Du hast Dein Umfeld schon als Kind mit vielen Fragen „gelöchert“ (Sinnfragen).

Bei Dir war vieles früher und schneller (Sprechen, Laufen, Lesen etc.), Überspringen von Entwicklungsschritten.

Du verfügst über eine schnelle Auffassungsgabe und hast trotzdem manchmal das Gefühl, zu langsam zu sein, fühlst Dich dumm.

Du erkennst häufig sehr schnell Zusammenhänge, Regelmäßigkeiten und wiederkehrende Abläufe, die andere Menschen gar nicht wahrnehmen. Du siehst Muster, wo andere zunächst nur einzelne Informationen sehen. Fachbegriff: Mustererkennung (Pattern Recognition).

Du warst/bist neugierig und kritisch, für andere auch oft unbequem.

Du fühlst Dich nirgendwo wirklich zuhause und stößt häufig auf Ablehnung und Unverständnis.

Du hast einen Lebenslauf voller „Lücken“ und Sprünge – abwechslungsreich!

Du hast einen hohen Anspruch an Dich selber (Perfektionismus), im Vergleich mit anderen Menschen.

Du hast viele wechselnde Interessen/begeisterst Dich schnell für Neues.

Du kannst gleichzeitig ein großes Ruhe- und Rückzugsbedürfnis haben und trotzdem Unternehmungslust und den Wunsch nach sozialen Kontakten.

Du kannst gleichzeitig Menschen lieben und Menschen anstrengend finden.

Du kannst gleichzeitig Gesellschaft suchen und Dich nach einem Treffen komplett zurückziehen müssen.

Du lebst manchmal riskant und extrem (Sport, Partnerschaften, Alkohol/Drogen).

Du hast einen ungewöhnlichen oder keinen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus.

Du ernährst Dich unregelmäßig und vergisst manchmal regelrecht Deinen Hunger.


Du hast ein sprunghaftes Denken und kommst oft mit der Sprache kaum hinterher.

Du kannst gleichzeitig unglaublich viel denken und trotzdem plötzlich keine Worte finden.

Es fällt Dir schwer, (in bestimten Situationen) spontan zu antworten.

Du leidest unter "Stimmungsschwankungen" (von einem Extrem ins andere).

Wenn Du für etwas „brennst“, bist Du voller Leidenschaft und Engagement und neigst dazu, 200 % zu geben (die eigene Grenze wird überschritten), brichst danach vielleicht zusammen.

Du bist genervt von „Small Talk“ und magst tiefgehenden Austausch mit Menschen.

Du fühlst Dich (meistens) unwohl in großen Menschenmassen und ziehst Dich gerne zurück.


Du magst laute Musik über Kopfhörer und manche Lieder in Dauerschleife


Du wiederholst Töne / Laute / Melodien (Echolalie)


Du wirkst auf andere manchmal arrogant/überheblich.

Du suchst das Problem hinter dem Problem.

Du erkennst nicht nur einzelne Details, sondern häufig auch das Muster dahinter. Du kannst aus vielen einzelnen Informationen sehr schnell einen Zusammenhang herstellen.

Du bemerkst kleinste Veränderungen oder Abweichungen von einem Dir bekannten Muster oft sofort.

Du kannst gleichzeitig extrem detailorientiert sein und trotzdem das große Ganze erfassen.

Du hast (teilweise) sehr ausgeprägte (sensible) Sinneswahrnehmungen (hören, riechen, schmecken, sehen, spüren). Überempfindliche Sinne, Reizoffenheit, Hypersensibilität kann zu Stress und Reizüberflutung führen.

Du erlebst möglicherweise Synästhesie: Bestimmte Sinneseindrücke lösen automatisch weitere Wahrnehmungen aus – zum Beispiel Farben bei Buchstaben oder Zahlen, Formen und räumliche Vorstellungen bei Wochentagen oder Monate, Farben bei Musik oder einen bestimmten Geschmack bei Worten.

Du kannst Sinneseindrücke nicht einfach voneinander getrennt wahrnehmen. Geräusche, Gerüche, Farben, Berührungen, Stimmungen und innere Bilder können sich miteinander verbinden und dadurch eine ganz eigene Wahrnehmungswelt entstehen.

Du denkst in Bildern und hast eine ausgeprägte Phantasie.

Du hast eine sehr gute Beobachtungsgabe und nimmst Details wahr, die andere übersehen.

Du kannst gleichzeitig sehr viel wahrnehmen und trotzdem manchmal das Gefühl haben, überhaupt nichts mehr zu spüren.

Du bist hellsichtig/hellfühlig, nimmst die Stimmung anderer wahr oder hast Vorahnungen (6. + 7. Sinn).

Du nimmst manchmal nicht nur bewusst wahr, was ein Mensch sagt oder tut, sondern auch die Stimmung, Atmosphäre oder etwas, das „zwischen den Zeilen“ liegt. Du hast das Gefühl, etwas zu wissen oder zu spüren, ohne genau erklären zu können, woher diese Wahrnehmung kommt.

Du kannst manchmal schon sehr früh spüren, dass „etwas nicht stimmt“, obwohl Du die einzelnen Informationen dafür noch gar nicht bewusst zusammengetragen hast.

Du kannst intuitive Wahrnehmung und Mustererkennung miteinander verbinden: Dein Gefühl sagt Dir etwas und Dein Verstand findet später die einzelnen Puzzleteile dazu.

Du reagierst sehr sensibel auf Medikamente/alternative Heilmittel.

Du kannst schwer Entscheidungen treffen und/oder änderst oft Deine Meinung.

Es fällt Dir schwer, Freundschaften zu „pflegen“ (wie neurotypische Menschen).

Du fühlst Dich eng mit der Natur und Tieren verbunden.

Du bist schnell gelangweilt, unkonzentriert und schweifst mit den Gedanken ab.

Du hast einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.

Ungerechtigkeit, Lügen, Manipulation und bewusstes Verdrehen von Tatsachen können Dich besonders stark beschäftigen oder emotional treffen.

Du bemerkst Lügen häufig sehr schnell und kannst schlecht damit umgehen, wenn Menschen nicht ehrlich sind.

Gleichzeitig kann es Dir selbst schwerfallen zu lügen oder bewusst etwas vorzutäuschen.

Du kannst gleichzeitig sehr direkt und ehrlich sein und dadurch auf andere manchmal „zu viel“ oder „zu hart“ wirken, obwohl Du es gar nicht so meinst.

Es gibt Autsten/ hochbegabte/neurodivergente Menschen in Deiner Familie.

Du weißt oft schon vorher, was Andere sagen wollen und wirst schnell ungeduldig, weil Du (gedanklich) schon ein paar Schritte weiter bist.

Es fällt Dir häufig schwer, Hierarchien und sog. „Autoritäten“ (Vorgesetzte, Lehrer, Trainer, Ärzte etc.) anzuerkennen/zu respektieren und „Anweisungen“ (ohne Gegenargumente/Hinterfragen) entgegenzunehmen.
Viele Hochbegabte machen sich irgendwann selbstständig.

Du hast (oft jahrelange) Erfahrung mit Therapeuten/Ärzten und fühlst Dich dort nicht verstanden/gesehen.

Du wirkst häufig melancholisch, nachdenklich, mit „abwesendem“ Blick.

Es gibt keine eindeutige Diagnose für das, was Du hast/bist.

Oder möglicherweise wurde eine Diagnose wie Depression, Bipolare Störung (früher manisch-depressive), ADHS, soziale Phobie, Borderline oder andere Persönlichkeitsstörungen gestellt.

Du hast vielleicht eine Diagnose wie ADHS oder Autismus erhalten – oder beides zusammen: AuDHS.

Du kannst gleichzeitig hochbegabt, autistisch, hochsensibel und/oder ADHS-betroffen sein.

Du kannst gleichzeitig sehr strukturiert denken und im Alltag chaotisch wirken.

Du kannst gleichzeitig Ordnung brauchen und Chaos produzieren.

Du kannst gleichzeitig Struktur lieben und Schwierigkeiten damit haben, sie umzusetzen.

Du hast ausgeprägte überdurchschnittliche Fähigkeiten (Spezialinteressen) in bestimmten Bereichen (Musik, Kunst, Sprachen, Mathematik, Technik, im sozialen Bereich etc.).

Du kannst Dich stundenlang oder tagelang mit einem Thema beschäftigen und dabei alles um Dich herum vergessen. Bei Autismus wird häufig von Spezialinteressen gesprochen, bei ADHS/AuDHS auch von Hyperfokus.

T-Rex-Arme (nicht nur beim Schlafen).

Es fällt Dir schwer, mit anderen Menschen in einen engen Kontakt zu kommen, Dich zu öffnen. Du wirkst auf andere introvertiert/menschenscheu, sogar ablehnend.

Du hast nur wenige, vielleicht 1 oder 2 engste Freunde.

Du brauchst viel Zeit für Dich und ziehst Dich gerne zurück und kannst gut alleine sein.

Du fühlst Dich zu einigen wenigen Menschen hingezogen, verstanden und gesehen, so wie Du bist. Neurodivergente Menschen haben „Antennen“ für Gleichgesinnte und finden sich, ohne genau zu wissen, warum. Eine Verbindung ist da.

Du bist spirituell interessiert und spürst, dass es mehr gibt, als Du erklären kannst. Es ist, als hättest Du eine „universelle Verbindung“
(behältst das aber für Dich)

Du kannst gleichzeitig sehr rational denken und sehr intuitiv wahrnehmen.

Du kannst gleichzeitig genau wissen, was Du fühlst, und trotzdem Schwierigkeiten haben, es in Worte zu fassen.

Du hast möglicherweise eine ausgeprägte „Alexithymie“ – Schwierigkeiten, eigene Gefühle wahrzunehmen, voneinander zu unterscheiden oder in Worte zu fassen.

Essen/Nahrungsaufnahme kann herausfordernd sein (abhängig von Umgebungsbedingungen, Konsistenzen uvm.).

Du kannst bestimmte Lebensmittel nur in einer ganz bestimmten Form, Marke, Konsistenz oder Zubereitung essen.

Du kannst über längere Zeit immer wieder dasselbe Essen essen wollen. Veränderungen bei Essen, Marken, Konsistenzen oder Zubereitungen können unangenehm oder belastend sein.

Du kannst gleichzeitig sehr experimentierfreudig beim Essen sein und über lange Zeit immer wieder exakt dasselbe essen wollen.

„Stimming“ – Du hast ungewöhnliche Verhaltensweisen, Vorlieben oder repetitive Bewegungen, die eine beruhigende oder regulierende Wirkung haben können.

- an den Fingern/Nägeln pulen
- Fuß/Beinwackeln
- Sonnenbrille tragen
- Kopfhörer
- auf der Innenseite der Wangen kauen
- mit den Händen spielen, wippen, schaukeln oder bestimmte Bewegungen wiederholen

Du verabscheust spontanen Besuch.

Du kannst schwer mit plötzlichen Planänderungen umgehen.

Du hast möglicherweise ein starkes Bedürfnis nach Routinen, festen Abläufen und Vorhersehbarkeit.

Du kannst gleichzeitig ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Routine haben und Dich gleichzeitig nach Abwechslung und neuen Reizen sehnen.

Du kannst gleichzeitig spontan sein wollen und spontane Planänderungen verabscheuen.

Du merkst oft zu spät, wenn Du Deine eigene Grenze (Arbeit, Sport, Anzahl sozialer Kontakte) überschritten hast.

Es kann zu Meltdown, Shutdown oder einem Autistic Burnout kommen.
Außen funktionierst Du, innerlich brichst Du zusammen.

Du hast möglicherweise über lange Zeit „Masking“ betrieben – Du hast gelernt, Dich an neurotypische Erwartungen anzupassen, soziale Regeln zu imitieren, Blickkontakt herzustellen, obwohl er sich unangenehm anfühlt, bestimmte Bewegungen zu unterdrücken und Deine eigentlichen Bedürfnisse zurückzustellen.

Du kannst gleichzeitig sehr angepasst wirken und Dich innerlich völlig unpassend oder fremd fühlen.

Du kannst gleichzeitig selbstbewusst wirken und große Selbstzweifel haben.

Du hast möglicherweise Erfahrungen mit „Gaslighting“ gemacht oder wurdest über lange Zeit dazu gebracht, Deiner eigenen Wahrnehmung, Erinnerung oder Deinen Gefühlen nicht mehr zu vertrauen.
Du hinterfragst Dich deshalb häufig selbst: „Habe ich das wirklich so erlebt?“, „Übertreibe ich?“, „Bin ich zu empfindlich?“ oder „Liegt es vielleicht doch an mir?“

Du hast möglicherweise Schwierigkeiten, unausgesprochene soziale Regeln zu erkennen und weißt manchmal nicht, was von Dir „zwischen den Zeilen“ erwartet wird.

Du nimmst Aussagen häufig wörtlich und bemerkst Ironie, Andeutungen, Sarkasmus oder doppeldeutige Aussagen nicht immer sofort.

Du gehst Gespräche, Telefonate oder bestimmte Situationen vorher gedanklich durch und überlegst Dir, was Du sagen könntest.

Du kannst gleichzeitig sehr gesprächig und sehr still sein.

Du kannst gleichzeitig sehr kontaktfreudig und sehr zurückgezogen sein.

Du kannst gleichzeitig Menschen vermissen und trotzdem nicht telefonieren oder schreiben wollen.

Du brauchst nach sozialen Kontakten häufig Zeit zur Regeneration, auch wenn Du während des Kontaktes offen, gesellig und kommunikativ warst.

Du kannst gleichzeitig Nähe suchen und Abstand brauchen.

Du kannst gleichzeitig dazugehören wollen und Dich nach Rückzug sehnen.

Du kannst gleichzeitig sehr viel leisten und Dich gleichzeitig völlig erschöpft fühlen.

Du kannst gleichzeitig extrem belastbar sein und bei einer scheinbar kleinen Sache plötzlich völlig überfordert sein.

Du kannst gleichzeitig sehr viel wissen und trotzdem immer wieder an Dir selbst zweifeln.

Du kannst gleichzeitig ein großes Bedürfnis nach Abwechslung haben und Veränderungen kaum aushalten.

Du kannst gleichzeitig eine Tätigkeit unbedingt machen wollen und es trotzdem nicht schaffen, damit anzufangen.

Du kannst gleichzeitig etwas angefangen haben und es plötzlich nicht mehr zu Ende bringen können.

Du kannst Schwierigkeiten haben, eine Tätigkeit zu unterbrechen und auf etwas anderes umzuschalten („Task Switching“).

Du kannst gleichzeitig völlig in einer Sache versinken und alles um Dich herum vergessen (Hyperfokus) und Dich bei einer anderen Aufgabe überhaupt nicht konzentrieren können.

Du kannst gleichzeitig sehr detailorientiert sein und von zu vielen Details völlig überflutet werden.

Du kannst gleichzeitig das kleinste Detail wahrnehmen und dadurch den Überblick verlieren.

Du kannst gleichzeitig den Überblick über ein komplexes System erfassen und Dich an einer kleinen Unstimmigkeit festbeißen.

Du erkennst Muster in Menschen, Situationen und Beziehungen und bemerkst häufig, wenn sich etwas wiederholt.

Du bemerkst Widersprüche oft sehr schnell – in Aussagen, Verhalten, Regeln oder zwischen dem, was jemand sagt und dem, was jemand tatsächlich tut.

Du kannst gleichzeitig sehr viel von anderen Menschen wahrnehmen und Deine eigenen Bedürfnisse dabei völlig aus dem Blick verlieren.

Du kannst gleichzeitig sehr selbstständig sein und große Schwierigkeiten damit haben, um Hilfe zu bitten oder Hilfe anzunehmen.

Es fällt Dir schwer, um Hilfe zu bitten, Hilfe anzunehmen oder zuzugeben, dass Du etwas nicht kannst.

Du kannst gleichzeitig sehr klar wissen, was Du möchtest, und trotzdem nicht in der Lage sein, es spontan auszudrücken.

Du kannst gleichzeitig eine sehr gute Intuition haben und Deinem eigenen Gefühl trotzdem oft nicht vertrauen.

Du kannst gleichzeitig spüren, dass etwas nicht stimmt, und anschließend stundenlang darüber nachdenken, ob Du Deiner Wahrnehmung überhaupt trauen darfst.

Du kannst gleichzeitig sehr viel fühlen und Deine Gefühle nur schwer benennen können.

Du kannst gleichzeitig die Gefühle anderer Menschen sehr schnell wahrnehmen und Deine eigenen Gefühle erst viel später bemerken.

Du kannst gleichzeitig wissen, was andere Menschen brauchen, und völlig vergessen, was Du selbst brauchst.

Du erlebst Dich selber (Handlungen, Wünsche, Bedürfnisse) oft als widersprüchlich und oft im schnellen Wechsel.

Du kannst gleichzeitig den Wunsch nach Veränderung haben und Dich massiv gegen Veränderungen wehren.

Du kannst gleichzeitig Sicherheit brauchen und Dich nach Freiheit sehnen.

Du kannst gleichzeitig Ruhe brauchen und Dich langweilen, sobald es zu ruhig wird.

Du kannst gleichzeitig alleine sein wollen und Dich einsam fühlen.

Du kannst gleichzeitig viel Nähe wünschen und nach zu viel Nähe das Bedürfnis nach Rückzug haben.

Du kannst gleichzeitig sehr viel reden wollen und in anderen Situationen kaum ein Wort herausbekommen.


"komisch", merkwürdig", "eigenartig", "schräg", "weird", "abgehoben", "arrogant", "unberechenbar", "phlegmatisch", "überdreht", "egoistisch", "distanziert" uvm hast Du schon oft über Dich gehört


Du kannst gleichzeitig sehr direkt sein und trotzdem Angst haben, jemanden mit Deinen Worten zu verletzen.

Du kannst gleichzeitig sehr empfindlich auf Kritik reagieren und selbst sehr kritisch mit Dir und anderen sein.

Du kannst gleichzeitig außergewöhnlich viel wahrnehmen, erkennen und verstehen und Dich trotzdem selbst als „zu empfindlich“, „zu kompliziert“ oder „falsch“ erleben.

Du kannst gleichzeitig mehrere dieser Beschreibungen in Dir wiederfinden – auch wenn sie sich auf den ersten Blick widersprechen.

Du bist nicht entweder introvertiert oder extrovertiert, entweder ordentlich oder chaotisch, entweder kontaktfreudig oder zurückgezogen, entweder strukturiert oder spontan. Du kannst all das sein – manchmal sogar gleichzeitig.

Du merkst vielleicht irgendwann: Es sind nicht einzelne Merkmale. Es ist das Zusammenspiel aus vielen Dingen, die gleichzeitig da sein können.




Sie erleben sich selber (Handlungen, Wünsche, Bedürfnisse) oft als widersprüchlich (z.B. einerseits Wunsch nach Abwechslung vs Rückzugsbedürfnis) und oft im schnellen Wechsel


                                 uvm


Nur am Rande erwähnt...äußere Merkmale, die mir immer wieder auffallen: Neurodivergente Persönlichkeiten wirken jünger, haben einen wachen oder abwesenden Blick , (oft) strahlende Augen, wirken manchmal  geheimnisvoll, nicht greifbar für andere (neurotypische!) Menschen


........



Aussagen von neurodivergenten (hochbegabten, autistischen )

 Patient/innen und Klient/innen

Praxis für Hochbegabung, Autismus - Neurodivergenz Martina Wilke


Ich bekomme diese Sätze immer wieder so oder so ähnlich zu hören und sie decken sich mit den allgemein bekannten Merkmalen, Denk- und Verhaltensweisen von Hochbegabten (und hochsensiblen und hochsensitiven) und autistischen, also neurodivergenten Menschen.


Diese Aussagen kommen sowohl von Menschen, die bereits wissen, dass sie neurodivergent sind, als auch von denjenigen, die mit ihren Sorgen zu mir kommen und wir dann gerade aufgrund dieser Aussagen und Gefühle, Erfahrungen zu der Vermutung kommen, dass eine Neurodivergenz vorliegen könnte.


Meistens haben sie sich auf meiner Seite in vielerlei Hinsicht wieder erkannt.


In meinem Kopf ist nie Ruhe.


Meine Gedanken stehen nie still.


Ich habe sehr empfindliche Sinne - es ist so anstrengend. Es ist zu laut, riecht intensiv und ich werde schnell unruhig, nervös und aggressiv. Ich habe dann Angst vor einer Panikattacke.


Ich fühle mich sehr unwohl in Menschenmassen.

Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren.


Am wohlsten fühle ich mich in der Natur.


Ich kann mich nicht entscheiden.


Ich fühle mich anders als andere.

Da ist so ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann.


Ich weiß, es klingt arrogant, aber ich habe immer das Gefühl, über allen anderen zu stehen.


Ich fühle mich, als käme ich von einem anderen Planeten.


Niemand versteht mich.


Ich weiß oft schon vorher was passiert.


Ich werde hier zum ersten Mal verstanden.


Ich spüre, wenn etwas nicht stimmt oder wenn mich jemand anlügt.


Ich hasse Ungerechtigkeiten.


Ich bin sehr kritisch mit mir selber.

Ich habe einen hohen Anspruch an mich.


Ich kann schlecht um Hilfe bitten.


Ich möchte gerne Menschen treffen, die so sind wie ich.


Ich bin am liebsten alleine. Aber manchmal beneide ich andere um ihren großen Freundeskreis.


Ich bin immer so ungeduldig.

Die anderen sind immer so langsam.


Ich fühle mich immer für alles verantwortlich.


Normale Gespräche langweilen mich.


Ich denke viel über den Sinn des Lebens nach.

Ich mag philosophische Gespräche.


Manchmal ist es, als würde ich von oben auf das Weltgeschehen blicken. Es macht mich wahnsinnig, mit anzusehen, wie die Menschen sind.


Wenn mich etwas begeistert, vergesse ich alles um mich herum.


Ich habe manchmal gar keine Meinung zu einem Thema (da ich nicht alle Seiten/Fakten kenne).


Ich bringe nichts zu Ende oder fange viele Dinge gleichzeitig an.


Ich kann mich schlecht konzentrieren.


Ich bin manchmal zu blöd, XXX zu kapieren.


In der Grundschule war ich noch sehr gut und danach ging es bergab.


Ich war als Kind wild, neugierig und anstrengend.


Ich wurde (und werde) gemobbt.


Ich weiß nicht, welcher Beruf der richtige ist.

Ich habe schon mehrere Ausbildungen/Studiengänge gemacht und immer wieder abgebrochen.


Ich habe das Gefühl, nie anzukommen.


Ich fühle nur, dass ich lebe, wenn ich mich (körperlich) verausgabe.


Ich neige dazu, alles extrem oder gar nicht zu machen.


Ich habe starke Stimmungsschwankungen.


Die meisten Menschen finden mich komisch.


Ich kann mich niemandem so richtig anvertrauen.


Da ist dieses permanente Gefühl, mit angezogener Handbremse zu fahren.


Ich bin Perfektionist und verliere mich in Details.


Ich habe immer das letzte Wort.


Ich muss immer stark sein.


Ich bin bestimmt nicht hochbegabt.


Manchmal denke ich, ich bin verrückt.


Ich ziehe mich gerne zurück und kann gut mit mir alleine sein.


Ich komme abends nicht zur Ruhe und schlafe spät ein.


In Gruppen habe ich oft als Erste/r gute Ideen, bringe aber kein Wort raus. Dann ärgert es mich, wenn andere viel später die Idee aussprechen und dafür gelobt werden.

Ich kann nicht spontan antworten , ich bin nicht schlagfertig.


Ich sehe/ahne Dinge voraus und habe oft irgendwann später den Gedanken "Hab ich's doch gewusst".


Ich möchte nicht hochbegabt sein sondern einfach ganz normal.


Hochbegabung hat für mich keine Vorteile.


Ich weiß jetzt, wie ich meine Hochsensibilität nutzen kann.


Ich weiß, ganz egal, wie schwierig es gerade ist, es wird alles gut.


Ich rede nicht über meine Hochbegabung, da es meistens auf Unverständnis oder Ablehnung stößt.


Ich höre Sprüche wie "Wieso kannst / weißt du das nicht ? Ich denke, du bist so schlau ?"


Die Leute glauben, ich halte mich für was Besseres. Manchmal fühlt es sich auch tatsächlich so an. Ich schäme mich für meine Gedanken/Arroganz.


Ich kann nicht damit umgehen, was in der Welt geschieht. Ich fühle mich so hilflos.


Ich habe schon so viele Therapien gemacht aber nichts hat wirklich geholfen.


Ich habe Angst, ertappt zu werden, fühle mich wie eine Hochstaplerin. Vielleicht bin ich gar nicht so intelligent.


Ich habe Angst vor einem Intelligenztest. Was ist, wenn "durchfalle"?


In der Schule /in Vorträgen etc tauche ich manchmal einfach in meine Gedanken ab. Ich bin dann wie weggetreten.


Ich gehörte immer zu den Besten in der Schule und wurde Streber/in genannt aber ich habe nichts für die Noten getan.


Ich bin ein bißchen autistisch


Plötzlich ergibt alles Sinn (Wissen um die Neurodivergenz ändert den Blick auf die Vergangenheit)


Ich habe die Verbindung zu mir verloren



   und viele, viele mehr

   

                     ******


Es gibt nicht den oder die typischen neurodivergenten, hochbegabten / hochsensitiven / autistischen Menschen.

Wir Menschen sind alle sehr unterschiedlich und genauso gibt es Unterschiede und eine große bunte Vielfalt unter den neurodivergenten Persönlichkeiten.


Es finden sich viele Gemeinsamkeiten und übereinstimmende Merkmale sowie ähnliche Lebensläufe bei Hochbegabten, Autisten (Neurodivergenten)


Desweiteren findet man im Leben, im Denken, Fühlen und Verhalten neurodivergenter Menschen immer wieder scheinbare Wiedersprüche/Überschneidungen/überlappende Merkmale, die nicht immer eindeutig Hochbegabung, Autismus oder ADHS zuzuordnen sind und Doppeldiagnosen sind häufig.

Ebenso kann (mitunter jahrelanges) "Masking" vieles verschleiern.


Zu diesen Themen gibt es auch Podcastfolgen und Blogbeiträge.


Nichstdestotrotz kann Dir die nachfolgende Auflistung vielleicht dabei helfen, Dir selber weiter auf die Spur zu kommen und es ist möglicherweise ein erster Schritt, Dich intensiver mit Dir und Deinem Sein zu beschäftigen und ganz bewusst auseinanderzusetzen. Erkennst Du Dich wieder ?


Ich begleite Dich sehr gerne in unseren Psychotherapie & Coaching-Sitzungen, wenn Du Dich selber besser kennen- und verstehen lernen möchtest.


Praxis ZeitRaum Neurodivergenz Martina Wilke

"Typische" Merkmale, Verhaltensweisen, Denkmuster bei neurodivergenten Menschen (Hochbegabten/Autisten)


Andere (zumeist neurotypische Menschen) halten Dich für ruhig, zurückhaltend, schüchtern, introvertiert. Mit anderen neurodivergenten Menschen kannst Du richtig aufdrehen, bist gesellig, redselig, aufgeschlossen, extravertiert etc.

Du hast vielleicht schon immer das Gefühl gehabt, anders zu sein und bekamst/bekommst auch diese Rückmeldung aus Deinem Umfeld.

Du bist (umgeschulte/r) Linkshänder/in.

Du fühlst Dich fremd in dieser Welt – wie von einem anderen Stern.

Du fühlst Dich oft unverstanden und verstehst Dich manchmal selber nicht.

Stellst Du Dir die Frage „Wer bin ich eigentlich?“

Du hast Dich für Themen interessiert und tust es noch, mit denen andere gar nichts anfangen konnten/können.

Du hast Dein Umfeld schon als Kind mit vielen Fragen „gelöchert“ (Sinnfragen).

Bei Dir war vieles früher und schneller (Sprechen, Laufen, Lesen etc.), Überspringen von Entwicklungsschritten.

Du verfügst über eine schnelle Auffassungsgabe und hast trotzdem manchmal das Gefühl, zu langsam zu sein, fühlst Dich dumm.

Du erkennst häufig sehr schnell Zusammenhänge, Regelmäßigkeiten und wiederkehrende Abläufe, die andere Menschen gar nicht wahrnehmen. Du siehst Muster, wo andere zunächst nur einzelne Informationen sehen. Fachbegriff: Mustererkennung (Pattern Recognition).

Du warst/bist neugierig und kritisch, für andere auch oft unbequem.

Du fühlst Dich nirgendwo wirklich zuhause und stößt häufig auf Ablehnung und Unverständnis.

Du hast einen Lebenslauf voller „Lücken“ und Sprünge – abwechslungsreich!

Du hast einen hohen Anspruch an Dich selber (Perfektionismus), im Vergleich mit anderen Menschen.

Du hast viele wechselnde Interessen/begeisterst Dich schnell für Neues.

Du kannst gleichzeitig ein großes Ruhe- und Rückzugsbedürfnis haben und trotzdem Unternehmungslust und den Wunsch nach sozialen Kontakten.

Du kannst gleichzeitig Menschen lieben und Menschen anstrengend finden.

Du kannst gleichzeitig Gesellschaft suchen und Dich nach einem Treffen komplett zurückziehen müssen.

Du lebst manchmal riskant und extrem (Sport, Partnerschaften, Alkohol/Drogen).

Du hast einen ungewöhnlichen oder keinen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus.

Du ernährst Dich unregelmäßig und vergisst manchmal regelrecht Deinen Hunger.


Du hast ein sprunghaftes Denken und kommst oft mit der Sprache kaum hinterher.

Du kannst gleichzeitig unglaublich viel denken und trotzdem plötzlich keine Worte finden.

Es fällt Dir schwer,  (in bestimten Situationen) spontan zu antworten.

Du leidest unter "Stimmungsschwankungen" (von einem Extrem ins andere).

Wenn Du für etwas „brennst“, bist Du voller Leidenschaft und Engagement und neigst dazu, 200 % zu geben (die eigene Grenze wird überschritten), brichst danach vielleicht zusammen.

Du bist genervt von „Small Talk“ und magst tiefgehenden Austausch mit Menschen.

Du fühlst Dich (meistens) unwohl in großen Menschenmassen und ziehst Dich gerne zurück.


Du magst laute Musik über Kopfhörer und manche Lieder in Dauerschleife


Du wiederholst Töne / Laute / Melodien (Echolalie)


Du wirkst auf andere manchmal arrogant/überheblich.

Du suchst das Problem hinter dem Problem.

Du erkennst nicht nur einzelne Details, sondern häufig auch das Muster dahinter. Du kannst aus vielen einzelnen Informationen sehr schnell einen Zusammenhang herstellen.

Du bemerkst kleinste Veränderungen oder Abweichungen von einem Dir bekannten Muster oft sofort.

Du kannst gleichzeitig extrem detailorientiert sein und trotzdem das große Ganze erfassen.

Du hast (teilweise) sehr ausgeprägte (sensible) Sinneswahrnehmungen (hören, riechen, schmecken, sehen, spüren). Überempfindliche Sinne, Reizoffenheit, Hypersensibilität kann zu Stress und Reizüberflutung führen.

Du erlebst möglicherweise Synästhesie: Bestimmte Sinneseindrücke lösen automatisch weitere Wahrnehmungen aus – zum Beispiel Farben bei Buchstaben oder Zahlen, Formen und räumliche Vorstellungen bei Wochentagen oder Monate, Farben bei Musik oder einen bestimmten Geschmack bei Worten.

Du kannst Sinneseindrücke nicht einfach voneinander getrennt wahrnehmen. Geräusche, Gerüche, Farben, Berührungen, Stimmungen und innere Bilder können sich miteinander verbinden und dadurch eine ganz eigene Wahrnehmungswelt entstehen.

Du denkst in Bildern und hast eine ausgeprägte Phantasie.

Du hast eine sehr gute Beobachtungsgabe und nimmst Details wahr, die andere übersehen.

Du kannst gleichzeitig sehr viel wahrnehmen und trotzdem manchmal das Gefühl haben, überhaupt nichts mehr zu spüren.

Du bist hellsichtig/hellfühlig, nimmst die Stimmung anderer wahr oder hast Vorahnungen (6. + 7. Sinn).

Du nimmst manchmal nicht nur bewusst wahr, was ein Mensch sagt oder tut, sondern auch die Stimmung, Atmosphäre oder etwas, das „zwischen den Zeilen“ liegt. Du hast das Gefühl, etwas zu wissen oder zu spüren, ohne genau erklären zu können, woher diese Wahrnehmung kommt.

Du kannst manchmal schon sehr früh spüren, dass „etwas nicht stimmt“, obwohl Du die einzelnen Informationen dafür noch gar nicht bewusst zusammengetragen hast.

Du kannst intuitive Wahrnehmung und Mustererkennung miteinander verbinden: Dein Gefühl sagt Dir etwas und Dein Verstand findet später die einzelnen Puzzleteile dazu.

Du reagierst sehr sensibel auf Medikamente/alternative Heilmittel.

Du kannst schwer Entscheidungen treffen und/oder änderst oft Deine Meinung.

Es fällt Dir schwer, Freundschaften zu „pflegen“ (wie neurotypische Menschen).

Du fühlst Dich eng mit der Natur und Tieren verbunden.

Du bist schnell gelangweilt, unkonzentriert und schweifst mit den Gedanken ab.

Du hast einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.

Ungerechtigkeit, Lügen, Manipulation und bewusstes Verdrehen von Tatsachen können Dich besonders stark beschäftigen oder emotional treffen.

Du bemerkst Lügen häufig sehr schnell und kannst schlecht damit umgehen, wenn Menschen nicht ehrlich sind.

Gleichzeitig kann es Dir selbst schwerfallen zu lügen oder bewusst etwas vorzutäuschen.

Du kannst gleichzeitig sehr direkt und ehrlich sein und dadurch auf andere manchmal „zu viel“ oder „zu hart“ wirken, obwohl Du es gar nicht so meinst.

Es gibt Autsten/ hochbegabte/neurodivergente Menschen in Deiner Familie.

Du weißt oft schon vorher, was Andere sagen wollen und wirst schnell ungeduldig, weil Du (gedanklich) schon ein paar Schritte weiter bist.

Es fällt Dir häufig schwer, Hierarchien und sog. „Autoritäten“ (Vorgesetzte, Lehrer, Trainer, Ärzte etc.) anzuerkennen/zu respektieren und „Anweisungen“ (ohne Gegenargumente/Hinterfragen) entgegenzunehmen.
Viele Hochbegabte machen sich irgendwann selbstständig.

Du hast (oft jahrelange) Erfahrung mit Therapeuten/Ärzten und fühlst Dich dort nicht verstanden/gesehen.

Du wirkst häufig melancholisch, nachdenklich, mit „abwesendem“ Blick.

Es gibt keine eindeutige Diagnose für das, was Du hast/bist.

Oder möglicherweise wurde eine Diagnose wie Depression, Bipolare Störung (früher manisch-depressive), ADHS, soziale Phobie, Borderline oder andere Persönlichkeitsstörungen gestellt.

Du hast vielleicht eine Diagnose wie ADHS oder Autismus erhalten – oder beides zusammen: AuDHS.

Du kannst gleichzeitig hochbegabt, autistisch, hochsensibel und/oder ADHS-betroffen sein.

Du kannst gleichzeitig sehr strukturiert denken und im Alltag chaotisch wirken.

Du kannst gleichzeitig Ordnung brauchen und Chaos produzieren.

Du kannst gleichzeitig Struktur lieben und Schwierigkeiten damit haben, sie umzusetzen.

Du hast ausgeprägte überdurchschnittliche Fähigkeiten (Spezialinteressen) in bestimmten Bereichen (Musik, Kunst, Sprachen, Mathematik, Technik, im sozialen Bereich etc.).

Du kannst Dich stundenlang oder tagelang mit einem Thema beschäftigen und dabei alles um Dich herum vergessen. Bei Autismus wird häufig von Spezialinteressen gesprochen, bei ADHS/AuDHS auch von Hyperfokus.

T-Rex-Arme (nicht nur beim Schlafen).

Es fällt Dir schwer, mit anderen Menschen in einen engen Kontakt zu kommen, Dich zu öffnen. Du wirkst auf andere introvertiert/menschenscheu, sogar ablehnend.

Du hast nur wenige, vielleicht 1 oder 2 engste Freunde.

Du brauchst viel Zeit für Dich und ziehst Dich gerne zurück und kannst gut alleine sein.

Du fühlst Dich zu einigen wenigen Menschen hingezogen, verstanden und gesehen, so wie Du bist. Neurodivergente Menschen haben „Antennen“ für Gleichgesinnte und finden sich, ohne genau zu wissen, warum. Eine Verbindung ist da.

Du bist spirituell interessiert und spürst, dass es mehr gibt, als Du erklären kannst. Es ist, als hättest Du eine „universelle Verbindung“
(behältst das aber für Dich)

Du kannst gleichzeitig sehr rational denken und sehr intuitiv wahrnehmen.

Du kannst gleichzeitig genau wissen, was Du fühlst, und trotzdem Schwierigkeiten haben, es in Worte zu fassen.

Du hast möglicherweise eine ausgeprägte „Alexithymie“ – Schwierigkeiten, eigene Gefühle wahrzunehmen, voneinander zu unterscheiden oder in Worte zu fassen.

Essen/Nahrungsaufnahme kann herausfordernd sein (abhängig von Umgebungsbedingungen, Konsistenzen uvm.).

Du kannst bestimmte Lebensmittel nur in einer ganz bestimmten Form, Marke, Konsistenz oder Zubereitung essen.

Du kannst über längere Zeit immer wieder dasselbe Essen essen wollen. Veränderungen bei Essen, Marken, Konsistenzen oder Zubereitungen können unangenehm oder belastend sein.

Du kannst gleichzeitig sehr experimentierfreudig beim Essen sein und über lange Zeit immer wieder exakt dasselbe essen wollen.

„Stimming“ – Du hast ungewöhnliche Verhaltensweisen, Vorlieben oder repetitive Bewegungen, die eine beruhigende oder regulierende Wirkung haben können.

- an den Fingern/Nägeln pulen
- Fuß/Beinwackeln
- Sonnenbrille tragen
- Kopfhörer
- auf der Innenseite der Wangen kauen
- mit den Händen spielen, wippen, schaukeln oder bestimmte Bewegungen wiederholen

Du verabscheust spontanen Besuch.

Du kannst schwer mit plötzlichen Planänderungen umgehen.

Du hast möglicherweise ein starkes Bedürfnis nach Routinen, festen Abläufen und Vorhersehbarkeit.

Du kannst gleichzeitig ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Routine haben und Dich gleichzeitig nach Abwechslung und neuen Reizen sehnen.

Du kannst gleichzeitig spontan sein wollen und spontane Planänderungen verabscheuen.

Du merkst oft zu spät, wenn Du Deine eigene Grenze (Arbeit, Sport, Anzahl sozialer Kontakte) überschritten hast.

Es kann zu Meltdown, Shutdown oder einem Autistic Burnout kommen.
Außen funktionierst Du, innerlich brichst Du zusammen.

Du hast möglicherweise über lange Zeit „Masking“ betrieben – Du hast gelernt, Dich an neurotypische Erwartungen anzupassen, soziale Regeln zu imitieren, Blickkontakt herzustellen, obwohl er sich unangenehm anfühlt, bestimmte Bewegungen zu unterdrücken und Deine eigentlichen Bedürfnisse zurückzustellen.

Du kannst gleichzeitig sehr angepasst wirken und Dich innerlich völlig unpassend oder fremd fühlen.

Du kannst gleichzeitig selbstbewusst wirken und große Selbstzweifel haben.

Du hast möglicherweise Erfahrungen mit „Gaslighting“ gemacht oder wurdest über lange Zeit dazu gebracht, Deiner eigenen Wahrnehmung, Erinnerung oder Deinen Gefühlen nicht mehr zu vertrauen.
Du hinterfragst Dich deshalb häufig selbst: „Habe ich das wirklich so erlebt?“, „Übertreibe ich?“, „Bin ich zu empfindlich?“ oder „Liegt es vielleicht doch an mir?“

Du hast möglicherweise Schwierigkeiten, unausgesprochene soziale Regeln zu erkennen und weißt manchmal nicht, was von Dir „zwischen den Zeilen“ erwartet wird.

Du nimmst Aussagen häufig wörtlich und bemerkst Ironie, Andeutungen, Sarkasmus oder doppeldeutige Aussagen nicht immer sofort.

Du gehst Gespräche, Telefonate oder bestimmte Situationen vorher gedanklich durch und überlegst Dir, was Du sagen könntest.

Du kannst gleichzeitig sehr gesprächig und sehr still sein.

Du kannst gleichzeitig sehr kontaktfreudig und sehr zurückgezogen sein.

Du kannst gleichzeitig Menschen vermissen und trotzdem nicht telefonieren oder schreiben wollen.

Du brauchst nach sozialen Kontakten häufig Zeit zur Regeneration, auch wenn Du während des Kontaktes offen, gesellig und kommunikativ warst.

Du kannst gleichzeitig Nähe suchen und Abstand brauchen.

Du kannst gleichzeitig dazugehören wollen und Dich nach Rückzug sehnen.

Du kannst gleichzeitig sehr viel leisten und Dich gleichzeitig völlig erschöpft fühlen.

Du kannst gleichzeitig extrem belastbar sein und bei einer scheinbar kleinen Sache plötzlich völlig überfordert sein.

Du kannst gleichzeitig sehr viel wissen und trotzdem immer wieder an Dir selbst zweifeln.

Du kannst gleichzeitig ein großes Bedürfnis nach Abwechslung haben und Veränderungen kaum aushalten.

Du kannst gleichzeitig eine Tätigkeit unbedingt machen wollen und es trotzdem nicht schaffen, damit anzufangen.

Du kannst gleichzeitig etwas angefangen haben und es plötzlich nicht mehr zu Ende bringen können.

Du kannst Schwierigkeiten haben, eine Tätigkeit zu unterbrechen und auf etwas anderes umzuschalten („Task Switching“).

Du kannst gleichzeitig völlig in einer Sache versinken und alles um Dich herum vergessen (Hyperfokus) und Dich bei einer anderen Aufgabe überhaupt nicht konzentrieren können.

Du kannst gleichzeitig sehr detailorientiert sein und von zu vielen Details völlig überflutet werden.

Du kannst gleichzeitig das kleinste Detail wahrnehmen und dadurch den Überblick verlieren.

Du kannst gleichzeitig den Überblick über ein komplexes System erfassen und Dich an einer kleinen Unstimmigkeit festbeißen.

Du erkennst Muster in Menschen, Situationen und Beziehungen und bemerkst häufig, wenn sich etwas wiederholt.

Du bemerkst Widersprüche oft sehr schnell – in Aussagen, Verhalten, Regeln oder zwischen dem, was jemand sagt und dem, was jemand tatsächlich tut.

Du kannst gleichzeitig sehr viel von anderen Menschen wahrnehmen und Deine eigenen Bedürfnisse dabei völlig aus dem Blick verlieren.

Du kannst gleichzeitig sehr selbstständig sein und große Schwierigkeiten damit haben, um Hilfe zu bitten oder Hilfe anzunehmen.

Es fällt Dir schwer, um Hilfe zu bitten, Hilfe anzunehmen oder zuzugeben, dass Du etwas nicht kannst.

Du kannst gleichzeitig sehr klar wissen, was Du möchtest, und trotzdem nicht in der Lage sein, es spontan auszudrücken.

Du kannst gleichzeitig eine sehr gute Intuition haben und Deinem eigenen Gefühl trotzdem oft nicht vertrauen.

Du kannst gleichzeitig spüren, dass etwas nicht stimmt, und anschließend stundenlang darüber nachdenken, ob Du Deiner Wahrnehmung überhaupt trauen darfst.

Du kannst gleichzeitig sehr viel fühlen und Deine Gefühle nur schwer benennen können.

Du kannst gleichzeitig die Gefühle anderer Menschen sehr schnell wahrnehmen und Deine eigenen Gefühle erst viel später bemerken.

Du kannst gleichzeitig wissen, was andere Menschen brauchen, und völlig vergessen, was Du selbst brauchst.

Du erlebst Dich selber (Handlungen, Wünsche, Bedürfnisse) oft als widersprüchlich und oft im schnellen Wechsel.

Du kannst gleichzeitig den Wunsch nach Veränderung haben und Dich massiv gegen Veränderungen wehren.

Du kannst gleichzeitig Sicherheit brauchen und Dich nach Freiheit sehnen.

Du kannst gleichzeitig Ruhe brauchen und Dich langweilen, sobald es zu ruhig wird.

Du kannst gleichzeitig alleine sein wollen und Dich einsam fühlen.

Du kannst gleichzeitig viel Nähe wünschen und nach zu viel Nähe das Bedürfnis nach Rückzug haben.

Du kannst gleichzeitig sehr viel reden wollen und in anderen Situationen kaum ein Wort herausbekommen.


"komisch", merkwürdig", "eigenartig", "schräg", "weird", "abgehoben", "arrogant", "unberechenbar", "phlegmatisch", "überdreht", "egoistisch", "distanziert" uvm hast Du schon oft über Dich gehört


Du kannst gleichzeitig sehr direkt sein und trotzdem Angst haben, jemanden mit Deinen Worten zu verletzen.

Du kannst gleichzeitig sehr empfindlich auf Kritik reagieren und selbst sehr kritisch mit Dir und anderen sein.

Du kannst gleichzeitig außergewöhnlich viel wahrnehmen, erkennen und verstehen und Dich trotzdem selbst als „zu empfindlich“, „zu kompliziert“ oder „falsch“ erleben.

Du kannst gleichzeitig mehrere dieser Beschreibungen in Dir wiederfinden – auch wenn sie sich auf den ersten Blick widersprechen.

Du bist nicht entweder introvertiert oder extrovertiert, entweder ordentlich oder chaotisch, entweder kontaktfreudig oder zurückgezogen, entweder strukturiert oder spontan. Du kannst all das sein – manchmal sogar gleichzeitig.

Du merkst vielleicht irgendwann: Es sind nicht einzelne Merkmale. Es ist das Zusammenspiel aus vielen Dingen, die gleichzeitig da sein können.

uvm.

Nur am Rande erwähnt … äußere Merkmale, die mir immer wieder auffallen: Neurodivergente Persönlichkeiten wirken oft jünger, haben einen wachen oder abwesenden Blick, (oft) strahlende Augen, wirken manchmal geheimnisvoll, irgendwie unnahbar, nicht greifbar für andere (neurotypische!) Menschen.


            uvm


Nur am Rande erwähnt...äußere Merkmale, die mir immer wieder auffallen: Neurodivergente Persönlichkeiten wirken jünger, haben einen wachen oder abwesenden Blick , (oft) strahlende Augen, wirken manchmal  geheimnisvoll, nicht greifbar, distanziert auf andere (hauptsächlich neurotypische!) Menschen



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Aussagen hochbegabter/neurodivergenter Patient/innen und Klient/innen


Ich bekomme diese Sätze immer wieder so oder so ähnlich zu hören und sie decken sich mit den allgemein bekannten Merkmalen, Denk- und Verhaltensweisen von Autisten, Hochbegabten (und hochsensiblen, hochsensitiven), also neurodivergenten Menschen.


Diese Aussagen kommen sowohl von Menschen, die bereits wissen, dass sie neurodivergent sind oder sein könnten als auch von denjenigen, die mit ihren Sorgen zu mir kommen und wir dann gerade aufgrund dieser Aussagen, Gefühle und Erfahrungen zu der Vermutung kommen, dass eine Neurodivergenz vorliegen könnte. Meistens haben sie sich auf meiner Seite in vielerlei Hinsicht widererkannt.


In meinem Kopf ist nie Ruhe.


Meine Gedanken stehen nie still.


Ich habe sehr empfindliche Sinne - es ist so anstrengend. Es ist zu laut, riecht intensiv und ich werde schnell unruhig, nervös und aggressiv. Ich habe dann

Angst vor einer Panikattacke.


Ich fühle mich sehr unwohl in Menschenmassen.


Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren.


Am wohlsten fühle ich mich in der Natur.


Ich kann mich nicht entscheiden.


Ich fühle mich anders als andere.


Da ist so ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann.


Ich weiß, es klingt arrogant, aber ich habe immer das Gefühl, über allen anderen zu stehen.


Ich fühle mich, als käme ich von einem anderen Planeten.


Ich bin ein bißchen autistisch.


Niemand versteht mich.


Ich weiß oft schon vorher was passiert.


Ich werde hier zum ersten Mal verstanden.


Ich spüre, wenn etwas nicht stimmt oder wenn mich jemand anlügt.


Ich hasse Ungerechtigkeiten.


Ich bin sehr kritisch mit mir selber.


Ich habe einen hohen Anspruch an mich.


Ich kann schlecht um Hilfe bitten.


Ich möchte gerne Menschen treffen, die so sind wie ich.


Ich fühle mich einsam obwohl ich auch gerne alleine bin.


Ich glaube, ich bin nicht beziehungsfähig.


Ich bin immer so ungeduldig.


Die anderen sind immer so langsam.


Ich fühle mich immer für alles verantwortlich.


Normale Gespräche langweilen mich.


Ich denke viel über den Sinn des Lebens nach. Ich mag philosophische Gespräche.


Manchmal ist es, als würde ich von oben auf das Weltgeschehen blicken. Es macht mich wahnsinnig, mit anzusehen, wie die Menschen sind.


Wenn mich etwas begeistert, vergesse ich alles um mich herum.


Ich habe manchmal gar keine Meinung zu einem Thema (da ich nicht alle Seiten/Fakten kenne).


Ich bringe nichts zu Ende oder fange viele Dinge gleichzeitig an.


Ich kann mich schlecht konzentrieren.


Ich bin manchmal zu blöd, um XXX zu kapieren.


In der Grundschule war ich noch sehr gut und danach ging es bergab.


Ich war als Kind wild, neugierig und anstrengend.


Ich wurde (und werde) gemobbt.


Ich weiß nicht, welcher Beruf der richtige ist.


Ich habe schon mehrere Ausbildungen/Studiengänge gemacht und immer wieder abgebrochen.


Ich habe das Gefühl, nie anzukommen.


Ich fühle nur, dass ich lebe, wenn ich mich (körperlich) verausgabe.


Ich neige dazu, alles extrem oder gar nicht zu machen.


Ich habe starke Stimmungsschwankungen.


Die meisten Menschen finden mich komisch.


Ich erkenne mich in meinen Kindern wieder.


Ich kann mich niemandem so richtig anvertrauen.


Da ist dieses permanente Gefühl, mit angezogener Handbremse zu fahren.


Ich bin Perfektionist und verliere mich in Details.


Ich habe immer das letzte Wort.


Ich muss immer stark sein.


Ich bin bestimmt nicht hochbegabt.


Manchmal denke ich, ich bin verrückt.


Ich ziehe mich gerne zurück und kann gut mit mir alleine sein.


Ich komme abends nicht zur Ruhe und schlafe spät ein.


In Gruppen habe ich oft als Erste/r gute Ideen, bringe aber kein Wort raus. Dann ärgert es mich, wenn andere viel später die Idee aussprechen und dafür gelobt werden.


Ich kann nicht spontan antworten , ich bin nicht schlagfertig.


Ich sehe/ahne Dinge voraus und habe oft irgendwann später den Gedanken "Hab ich's doch gewusst".


Ich möchte nicht hochbegabt sein sondern einfach ganz normal.


Hochbegabung hat für mich keine Vorteile.


Ich weiß jetzt, wie ich meine Hochsensibilität nutzen kann.


Ich weiß, ganz egal, wie schwierig es gerade ist, es wird alles gut.


Ich rede nicht über meine Hochbegabung, da es meistens auf Unverständnis oder Ablehnung stößt.


Ich höre Sprüche wie "Wieso kannst / weißt du das nicht ? Ich denke, du bist so schlau ?"


Die Leute glauben, ich halte mich für was Besseres. Manchmal fühlt es sich auch tatsächlich so an. Ich schäme mich für meine Gedanken.


Ich kann nicht damit umgehen, was in der Welt geschieht. Ich fühle mich so hilflos.


Ich habe schon so viele Therapien gemacht aber nichts hat wirklich geholfen.


Ich habe Angst, ertappt zu werden, fühle mich wie eine Hochstaplerin. Vielleicht bin ich gar nicht so intelligent.


Ich habe Angst vor einem Intelligenztest. Was ist, wenn "durchfalle"?


In der Schule /in Vorträgen etc tauche ich manchmal einfach in meine Gedanken ab. Ich bin dann wie weggetreten.


Ich gehörte immer zu den Besten in der Schule und wurde Streber/in genannt aber ich habe nichts für die Noten getan.


Plötzlich ergibt alles Sinn (Wissen um die Neurodivergenz ändert den Blick auf die Vergangenheit)


Ich habe die Verbindung zu mir verloren



   und viele, viele mehr



Diese Aufzählungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, jedoch finden sich die meisten neurodivergenten (hochbegabten, autistischen) Menschen, mit denen ich in meiner Praxis arbeite, hier wieder. Vielleicht geht es Dir ähnlich wie dem Entchen in dem Märchen von Hans Christian Andersen "Das hässliche Entlein". Berührt Dich die Geschichte auch so wie mich ? Als Kind hab ich Rotz und Wasser geheult und konnte mich so sehr in das Entenküken hineinversetzen. Inzwischen lebe ich das Leben eines Schwans.


Und natürlich kannst Du auch gerne über mein Leben "Biografie" nachlesen, über "Meine Praxis und die Methoden und über meine Art mit Dir zu arbeiten, denn ich halte es für wichtig, dass Du weißt, wer ich bin, wenn wir gemeinsam auf die Reise gehen. Wenn noch Fragen offen sind, hab  keine Scheu, mich zu fragen.


Stöber auch gerne in den Blogbeiträgen oder hör mal in meinen Podcast rein, denn hier geht es genau um neurodivergentes Denken und Verhalten mit Erfahrungen aus meinem eigenen Leben und dem meiner Patient/innen.




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Die Geschichte vom hässlichen Entlein - Darum liebe ich Schwäne so sehr


Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, jedoch finden sich hier die meisten neurodivergenten (hochbegabten, autistischen) Menschen wieder.


Vielleicht geht es Dir ähnlich wie dem Entchen in dem Märchen von Hans Christian Andersen "Das hässliche Entlein". Berührt Sie die Geschichte auch so  wie mich ? Ich hab als Kind immer Rotz und Wasser geheult, weil es mir so aus dem Herzen gesprochen hat.


Und natürlich kannst Du auch gerne über mein Leben
"Biografie" nachlesen, hier etwas über Meine Praxis und die Methoden erfahren oder darüber, wie ich mit Dir arbeite.


Stöber auch gerne in den Blogbeiträgen oder hör mal in meinen Podcast rein, denn hier geht es genau um neurodivergentes Denken und Verhalten mit Erfahrungen aus meinem eigenen Leben und dem meiner Patient/innen.


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